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ICH KANN! – Das Buch vom Selbermachen

Ideen sind kein Luxusgut – jeder hat welche. Unter diesem Motto eröffnete im April 2011 das „temporäre Museum der Kreativität“ für exakt zwei Wochen seine gläsernen Pforten und wurde zu einer Anlaufstelle für experimentierfreudige Menschen jeden Alters aus der Region, und zu einem Ort des Ausprobierens neuer alter (Kreativ-)Techniken.

Nun erscheint die Dokumentation, Das Buch vom Selbermachen! Und nähert sich dem temporären Museum der Kreativität aus der Kochbuch-Perspektive des Machens, die immer das Wieder – und Weitermachen einschließt.
(Textauszug aus dem Intro)

Layout: Katrin Geiss
Unterstützt von der Kulturförderung Erlangen
Das Buch zum Download: http://www.ichkann.org/galerie/

# 2012 / 2 Klein und fein > Das Ackerbürgerhäuschen aus dem Lasercutter

Stadt Verden 2012

Das Ackerbürgerhaus in der Stadt Verden wird als einer der prächtigsten Bauten der Weserrenaissance im nördlichen Weserraum beschrieben und wurde 2012 von der Stadt Verden zum Schmuckstück restauriert und dem Publikum geöffnet. Der kleine Zwilling dieses bemerkenswerten Hauses kann nun Dank Lasertechnik als Häuschen im Haus der Ausstellung bewundert werden.

Dimension: 60 x 60 x 150 cm

# 2012 / 1 Das Leben der Dinge

Fraunhofer ISC, Würzburg/Deutschland, 2012

Das Fraunhofer Institut für Silicatforschung in Würzburg forscht intensiv an den Rohstoffminen der Zukunft: den Urban Mines. In unseren ausgedienten Elektrogeräten stecken Gold, Silber, Kobalt, Kupfer, seltene Erden und weitere Rohstoffe.
Auf der MS Wissenschaft 2012 schicken wir die Besucher auf Schatzsuche in alltäglichen Gegenständen.

Budget: ca. 14 TEUR
Dimension: 150 x 100 x 90 cm

# 2011 / 1 Lab-on-a-Chip > Tumordiagnostik

Fraunhofer ISC, Würzburg/Deutschland, 2011

Das Fraunhofer Institut für Silicatforschung in Würzburg entwickelt ein kreditkartengroßes Lab-on-a-Chip zur Tumordiagnostik. Dank Nanotechnologie genügen kleinste Blutmengen für eine Diagnose. Die Vorgänge sind für unsere Wahrnehmung zu subtil – für die Ausstellung Neue Wege in der Medizin auf dem Schiff MS Wissenschaft (zu sehen in 33 deutschen Städten) haben wir sie in Form einer interaktiven Animation anfassbar gemacht.

Hardware: Setis GmbH, Falkensee
Programmierung: roccas GmbH, Nürnberg
Herstellung: Berndt Richter Ligneolus, Nürnberg

Budget: ca. 11 TEUR
Dimension: 90x70x185 cm

# 2009 / 5 Story tree > … (Welt-)geschichte in Jahresringen

Das Exponat "Story tree" zeigt siebenhundert Jahre Geschichte aus der Perspektive eines Baumes. In einer Erzählung ohne Worte werden Historie, Erfindungen und ihre Auswirkungen auf die Landschaft intuitiv vermittelt, wenn eine Lupe über die Jahresringe geführt wird.

Realisiert mit roccas und Hüttinger, 2009

# 2009 / 4 Beyond nature > … durch den Knochen hören

Eine Hörstation der anderen Art: Im Exponat "Beyond nature" setzen die Besucher ihre Unterarme (bzw Ellen- und Speichenknochen) ein, um Klänge der grossen Weltreligionen anders zu hören. Zwei schwarze "Tonknöpfe" pro Klang, in einen Tresen eingelassen, genügen als Interface. Der Knochen übertragt das Tonsignal. Minimal Audio.

Realisiert mit Hüttinger, für Centrum Nauki Kopernik, Warschau, 2009.

# 2009 / 3 Digital cave painting > … malen wie in der Steinzeit

Vor rund 15 000 Jahren haben frühe Menschen Kunstwerke von grosser Naturtreue an Höhlenwände gezeichnet – mit der blossen Hand. Moderne Touchscreens ermöglichen ein Nachzeichnen der Linien, bis die Figur ganz wie von Zauberhand hervorgehoben erscheint.

Realisiert mit roccas und Hüttinger, für Centrum Nauki Kopernik, Warschau, 2009.

# 2009 / 2 Keep the fire burning > … wie man ein Feuer hütet

Kein Feuer brennt ewig. Die Flamme von "Keep the fire burning" reagiert auf Fächeln, Pusten, Wind. Wie ein echtes Feuer. Nur ohne Asche und ohne Rauch.

Realisiert mit Humatic und Hüttinger, für Centrum Nauki Kopernik, 2009

# 2009 / 1 Elefantenjäger > … Jagdszene mit Neandertaler (Talking head)

Vor rund 15 000 Jahren haben frühe Menschen Kunstwerke von grosser Naturtreue an Höhlenwände gezeichnet – mit der blossen Hand. Moderne Touchscreens ermöglichen ein Nachzeichnen der Linien, bis die Figur ganz wie von Zauberhand hervorgehoben erscheint.

Realisiert mit roccas und Hüttinger, für Centrum Nauki Kopernik, Warschau, 2009.

# 2008 / 4 Tanzstunde > … dein persönlicher Tanzmeister

Wie ging der Walzer nochmal? Höfische Tänze durch die Jahrhunderte waren das Thema für die Installation "Tanzmeister". Dank Laserdetektion erkennt der Tanzmeister (Rückprojektion), dass jemand die Tanzfläche betreten hat und beginnt, den Mittänzer zu dirigieren. Je mehr Bewegung, desto grösser der Spass – und die Enttäuschung des Meisters, wenn sein Schüler aussetzt…

Realisiert mit Christian Graupner / Humatic für das Märchenschloss in Sensapolis; Musik: Patrick Abrial, Paris; 2008

# 2008 / 3 Interaktives Portrait > … bring mich zum Lächeln

Auf den ersten Blick sieht das Portrait aus wie alle anderen. Doch bei Annäherung eines Betrachters beginnt das Bild, sich zu bewegen. Wir haben auf diese Weise mehrere Mitglieder einer (von uns erfundenen) königlichen Familie dazu gebracht, mit Besuchern zu interagieren.

Realisiert mit Christian Graupner / Humatic für das Märchenschloss in Sensapolis; 2008

# 2008 / 2 Der wütende Chefkoch > … Pepper's ghost für Fortgeschrittene

"Pepper's ghost" heisst nach ihrem Erfinder, Mr. Pepper, eine Schauspielillusion, bei der ein Schauspieler in ein Szenario eingespiegelt wird. Wir haben einen Küchenchef auf ein Zehntel seiner Grösse geschrumpft und in einem Brotkasten ausgesetzt. Aber das ist nicht alles: Klopft man an die Scheibe, erwacht er zum Leben, besteigt zum Beispiel ein Croissant und winkt – "holt mich hier raus!". Unseres Wissens der erste "interaktive" Peppers ghost!

Realisiert mit Christian Graupner / Humatic für das Märchenschloss in Sensapolis; 2008

# 2008 / 1 Open book > … universelles Ausstellungsmodul

Ein Buch lockt mit seinem Titel für den Inhalt zwischen den Buchdeckeln. Das Ausstellungssystem "open book" nutzt dieses wirkungsvolle Prinzip für Fernwirkung und Tiefe der Darstellung. Die sich selbst stabilisierende Wand wird von innen elektrifiziert, so dass Licht und audiovisuelle Medien elegant integrierte werden können.

Realisiert mit Berndt Richter / Ligneolus für die Edutainment Zone in Sensapolis; 2008